aktuelles Einsatzaufkommen

Wir waren für Ihre Sicherheit tätig.

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Brände

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Brandmeldeanlagen und Heimrauchmelder

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Verkehrsunfälle

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Notfalltüröffnungen

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sonst. Hilfeleistungen

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wetterbedingte Einsätze

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Ölbekämpfungen

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Gefahrstoffe

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Wachbesetzungen

Der Löschzug Spexard nahm am 18.04.2026 erfolgreich am diesjährigen Leistungsnachweis der Feuerwehren in NRW an der Kreisfeuerwehrzentrale in St. Vit teil. Markus Grochtmann organisierte die Teilnahme der Spexarder in diesem Jahr erneut und "trommelte" fast genügend Teilnehmer für insgesamt drei Gruppen zusammen. Besonders erfreut war Markus Grochtmann über die Erstteilnahme einiger junger Kammeradinnen und Kameraden, die teilweise gerade erst ihre Grundausbildung abgeschlossen hatten. 

Zwei Personen mehr hätte es benötigt, um die dritte Gruppe komplett zu machen. Hier kam nun der mit dem Leistungsnachweis fest verbundene, kammeradschaftilche Aspekt zu tragen. Mit Aileen Eickhoff und Dr. Lukas Eickhoff als Doppelläuffer, war es allen interssierten Kammeraden möglich am Leistungsnachweis teilzunehmen. Außerdem nahm mit Antje Grochtmann eine "Gastläuferin" aus Versmold teil. Ein wenigig bangen musste Markus Grochtmann aber dennoch um den Start aller drei Gruppen. Gut eine Stunde vor der Abfahrt der ersten Gruppe beschäftigte den Löschzug Spexard noch ein Verkehrsunfall auf der BAB 2. Hier konnten jedoch alle Teilnehmer der ersten Gruppe zeitnah wieder aus dem Einsatz herausgelöst werden, so das einem pünktlichen Start nichts mehr im Wege stand. 

Der Leistungsnachweis wird  landesweit nach den Regeln des Verbandes der Feuerwehren NRW in vielen Städten und Kreisen durchgeführt. Ziel ist die Festigung der Ausbildungsinhalte und die Förderung des kameradschaftlichen Zusammenhalts und der Zusammenarbeit. Der Leistungsnachweis ist eine Gemeinschaftsaufgabe, wie die Tätigkeit innerhalb der Feuerwehr im Allgemeinen. Es kann nur die gesamte Gruppe bestehen, nicht der einzelne Feuerwehrangehörige.

Der Leistungsnachweis besteht aus einem feuerwehrtechnischen Teil, in dem eine zuvor festgelegte Übung nach den Regeln der Feuerwehrdienstvorschriften in max. 300 Sekunden durchgeführt werden muss. Die einzelnen Positionen innerhalb der Gruppe werden erst direkt vor der Übung ausgelost. Jeder Teilnehmer muss also alle Positionen beherschen. Ein weiterer Bestandteil sind die Beantwortung von 3 Fragen je Teilnehmer aus einem Fragenkatalog mit 30 Fragen aus den Themengebieten der Feuerwehr. Jeder Teilnehmer muss zudem innerhalb von maximal 180 Sekunden drei Feuerwehrknoten legen bzw. stechen. In einem Erste Hilfe Teil müssen die Gruppenmitglieder ihr Können bei einer Herz-Lungen-Wiederbelebung, der achsengerechten Umlagerung eines Patienten mittels einem Bergetuch, der Versorgung einner Brandwunde und dem Anlegen eines Druckverbandes unter Beweis stellen. Dabei werden die Aufgaben innerhalb der Teilnehmer aufgeteilt. Auch hier ist die zugeteilte Tätigkeit vorher nicht bekannt. Insgesammt dürfen der Gruppe höchstens 15 Fehler unterlaufen. 

Alle drei Gruppen haben dieses Jahr wieder erfolgreich ihr Können unter Beweis gestellt.

Bei der diesjährigen Übung galt es einen Löschangriff mit drei C-Rohren vorzunehmen. Als Wasserstelle diente ein offenes Gewässer. Es musste somit eine Saugleitung aufgebaut werden. 

Mit den Ergebnissen kann der Löschzug Spexard zufrieden sein:

Gruppe 1: Löschangriff in 3 Minuten und 50 Sekunden mit einem Fehler. Insgesamt 2 Fehlerpunkte. 

Gruppe 2. Löschangriff in 3 Minuten und 19 Sekunden mit null Fehlern. Insgesamt 0 Fehlerpunkte.

Gruppe 3: Löschangriff in 4 Minuten und 5 Sekunden mit einem Fehler. Insgesmt 1 Fehlerpunkt. 

Im Anschluß konnte der Erfolg noch am Gerätehaus in St. Vit gefeiert werden. Die St. Viter Kammeraden stellten eine Versorgungsstation bereit, an dem wir uns u.a. mit Bratwurst und Pommes stärkten und mit vielen bekannten Gesichtern aus dem Kreis Gütersloh ins Gespräch kamen. Zusammen mit unserem Nachbarlöschzug Lintel ließen wir dann den erfolgreichen Tag mit einem Kammeradschaftsabend in Lintel ausklingen. Natürlich nicht unterbrechngsfrei: Einige Kamearden mussten zu einer Ölspur auf der BAB 2 in Fahrtrichtung Dortmund ausrücken. 

Den Tag über begleitet wurden wir von Norbert Brinkrolf mit der Oldtimer Drehleiter. Er schaute uns ein wenig wehmütig in seinem ersten "Feuerwehr-Rentenjahr" über die Schultern. 42 Teilnahmen hat Norbert Brinkrolf in seiner Feuerwehrdienstzeit absolviert und damit die höchst mögliche Auszeichnung zur vierzigsten, erfolgreichen Teilnahme im Jahr 2024 erhalten.

Wir sind für Sie im Einsatz!

Niklas

Abteilungsleiter Eisenbahnverkehrsunternehmen, seit 2014 in der Feuerwehr

Warum ich in der Feuerwehr bin:

Ich bin in der Feuerwehr, um anderen Menschen zu helfen, an meine eigenen Grenzen zu gehen und ein gutes und nachhaltiges Ehrenamt zu leben. Feuerwehr ist nicht nur Feuer löschen sondern unter anderem auch Organisation, Kameradschaft, Fürsorge und ständiges Lernen.

Odai

Elektroniker für Betriebstechnik, seit August 2018 in der Feuerwehr.

Warum ich in der Feuerwehr bin:

Nachdem ich nach Deutschland gekommen bin wollte ich neue Leute kennen lernen. Ein Arbeitskollege, der auch im Löschzug ist, hat mich zum Übungsdienst mitgenommen. Besonders hat es mich gereizt, Erfahrungen in handwerklichen Dingen zu lernen.

Susann

Klinische Linguistin, seit 2009 in der Feuerwehr.

Warum ich in der Feuerwehr bin:

Weil ich mich gerne sozial engagiere, um anderen Menschen in verschiedensten Notlagen helfen zu können und dabei Teil einer Gemeinschaft, eines Zusammenhalts bin.