aktuelles Einsatzaufkommen

Wir waren für Ihre Sicherheit tätig.

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Brände

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Brandmeldeanlagen und Heimrauchmelder

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Verkehrsunfälle

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Notfalltüröffnungen

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sonst. Hilfeleistungen

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wetterbedingte Einsätze

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Ölbekämpfungen

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Gefahrstoffe

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Wachbesetzungen

  • Nr.: 28
  • Datum / Uhrzeit: 23.02. 16:31
  • Alarmierung: Hilfe mittel
  • Einsatzort: BAB 2 => Hannover
  • eingesetzte Kräfte des Löschzugs: 7 - RW , 7 - LF 20 - 1, 7 - LF 20 - 2, 7 - TLF 4000, 7 - MTF, 7 - KdoW
  • weitere Kräfte: Berufsfeuerwehr, Notarzt, Rettungsdienst, Autobahnpolizei, Autobahnmeisterei

Auf der BAB 2 kam es gegen 16:25 Uhr in Fahrtrichtung Dortmund zu einem Folgenreichen Unfall. Zwischen dem Autobahnkreuz Bielefeld und der Anschlussstelle Gütersloh verlor ein 23-jähriger Fahrer einer Sattelzugmaschine mit Auflieger aus Lippstadt, aufgrund eines Reifenplatzers die Kontrolle über sein Gespann. Der mit Betonteilen beladene Muldenkipper kollidierte mit einem Kia einer 46-Jährigen Frau aus Bergneustadt und durchbrach anschließend die Mittelschutzplanke. Der LKW kippte auf die linke Fahrzeugseite und kam auf der Richtungsfahrbahn Hannover zum Liegen, wobei sich die Ladung auf beiden Fahrbahnen der A 2 verteilte.

Einer 64-jährige Fahrerin eines Ford Tourneo aus Stadthagen, die auf der Fahrbahn in Richtung Hannover fuhr, gelang es nicht mehr auszuweichen und stieß gegen die Betonelemente. Dabei erlitten sie und ihre 19jährige Beifahrerin leichte Verletzungen. 

Aufgrund der ersten Meldungen wurden die Berufsfeuerwehr Gütersloh und der Löschzug Spexard gegen 16:30 Uhr mit dem Alarmstichwort "eingeklemmte Person" alarmiert. Ebenfalls Alarmiert wurde die Feuerwehr Bielefeld, um erforderliche Maßnahmen auf der Gegenfahrbahn Richtung Dortmund zu ergreifen.

Glücklicherweise wurde bei dem Unfall keine Person eingeklemmt. Insgesamt wurden 4 Personen aus dem LKW und dem Fahrzeug, welches gegen die Betonteile stieß, leicht verletzt. Sie wurden zunächst vor Ort vom Rettungsdient behandelt und anschließend in umliegende Krankenhäuser transportiert. 

An der Unfallstelle trat massiv Dieselkraftstoff aus. Der weitere Austritt aus dem Tank wurde mit provisorischen Mitteln gestoppt. Der bereits ausgetretene Kraftstoff wurde mit Ölbindemittel abgebunden. 

Die Richtungsfahrbahn Hannover musste während der gesamten Einsatzdauer voll gesperrt  werden. Der Verkehr wurde an der Anschlussstelle Gütersloh abgeleitet. Es kam zu einem rund 12 km langen Stau in Fahrtrichtung Hannover. Auf der Richtungsfahrbahn Dortmund konnte der Verkehr auf dem Seitenstreifen und einer Fahrspur an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden. Die Umliegenden Landstraßen waren überlastet. 

Die Unfallstelle wurde der Autobahnmeisterei für die Aufräumarbeiten übergeben. Für die Feuerwehr konnte der Einsatz nach gut 3 3/4 Std. beendet werden. Einzelne Kräfte des Löschzuges Spexard sowie die Fahrzeuge der Berufsfeuerwehr konnten schon eher aus dem Einsatz entlassen werden. Auch die Feuerwehr Bielefeld übergab die Einsatzstelle in Fahrtrichtung Dortmund schon frühzeitig an die Polizei. 

Die Autobahn blieb für die Bergung und Aufräumarbeiten noch länger voll gesperrt. Die Instandsetzung der Mittelschutzplanke war am nächsten Tag gegen 16h erfolgt. Bis dahin kam es noch weiter zu Verkehrsbeeiträchtigungen in beiden Fahrtrichtungen.