Einsatzaufkommen 2023

Wir waren für Ihre Sicherheit tätig.

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Brände

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Brandmeldeanlagen und Heimrauchmelder

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Verkehrsunfälle

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Notfalltüröffnungen

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sonst. Hilfeleistungen

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Unwettereinsätze

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Ölbekämpfungen

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Wachbesetzungen

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Brandsicherheitswachen

  • Nr.: 78
  • Datum / Uhrzeit: 13.07. 19:53
  • Alarmierung: Sonder KFZ, Hilfe mittel
  • Einsatzort: BAB 2 => Dortmund
  • eingesetzte Kräfte des Löschzugs: 7 - RW , 7 - LF 20 - 1, 7 - LF 20 - 2, 7 - TLF 4000, 7 - MTF - 1
  • weitere Kräfte: Einsatzleitdienst, Kreisbrandmeister, Notarzt, leitender Notarzt, organisatorischer Leiter Rettungsdienst, Rettungsdienst, Autobahnpolizei
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Der Löschzug Spexard wurde zunächst zur Absicherung des Rettungsdienstes nach einem Alleinunfall auf der BAB 2 alarmiert.

Neben den alarmierten Rettungsdienstkräften rückte der Löschzug Spexard standardmäßig mit dem Rüstwagen zur direkten Absicherung an der Unfallstelle und mit dem Mannschaftstransportfahrzeug 1 zur Vorsicherung ca. 1000m vor der Unfallstelle aus.

Bei Eintreffen des Rüstwagens an der Einsatzstelle stellte sich herraus, das in dem betroffenen Unfallwagen 6 Personen saßen, davon vier Kinder. Das Fahrzeug hatte sich vermutlich überschlagen und war rund 100m an einer Betonleitwand entlanggerutscht, ehe es entgegen zur Fahrtrichtung auf dem Seitenstreifen zum stehen kam. Unter den Verletzten war auch ein Säugling, welcher sich zum Unfallzeitpunkt zum Stillen auf dem Arm seiner Mutter befand.

Es wurde daraufhin umgehend das in Einsatzbereitschaft befindliche Löschgruppenfahrzeug 20-1 nachbeordert, um die relativ lange Einsatzstelle besser absichern zu können. In Absprache mit dem Rettungsdienstpersonal wurde das Stichwort auf "MANV 10" erhöht um weitere Rettungsmittel an die Einsatzstelle zu beordern und das "leerziehen" des Regelrettungsdienstes zu vermeiden.

Für den Löschzug Spexard wurde daraufhin "Hilfe mittel" alarmiert. Der Löschzug der Berufsfeuerwehr wurde ebenfalls alarmiert. Nach Absprache mit der Einsatzleitung vor Ort rückte von der Berufsfeuerwehr jedoch lediglich der Einsatzleitwagen an, um die angeforderten Rettungsdienstmittel zu koordinieren.

Auf der Raststätte wurde ein Bereitstellungsplatz für die nachgeforderten Rettungsmittel eingerichtet und vom Löschzug Spexard "betrieben".

Hier sammelten sich zunächst die Kräfte des DRK Ortsverband Rheda-Wiedenbrück, DRK Ortsverband Rietberg, des Malteser Hilfsdienstes Gütersloh, der Feuerwehr Bielefeld und des Regelrettungsdienstes des Kreises Gütersloh. Durch den ebenfalls alarmierten Organisatorischen Leiter Rettungsdienst (ORGL) wurde die stationäre Aufnahme der Patienten in einem Krankenhaus organisiert. Im Einsatz befanden sich zudem ein Leitender Notarzt, der Kreisbrandmeister und der Pressesprecher des Kreisfeuerwehrverbandes Gütersloh.

Im Anschluß an die Erstversorgung der Patienten und der Unfallaufnahme der Polizei wurde die stark verschmutze Fahrbahn der Autobahn durch den Löschzug Spexard gereinigt.