Einsatzaufkommen 2023

Wir waren für Ihre Sicherheit tätig.

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Brände

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Brandmeldeanlagen und Heimrauchmelder

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Verkehrsunfälle

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Notfalltüröffnungen

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Gefahrstoffe

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sonst. Hilfeleistungen

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Unwettereinsätze

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Ölbekämpfungen

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Wachbesetzungen

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Brandsicherheitswachen

  • Nr.: 55
  • Datum / Uhrzeit: 13.05. 10:27
  • Alarmierung: Hilfe klein
  • Einsatzort: Auf der Haar
  • eingesetzte Kräfte des Löschzugs: 7 - RW , 7 - LF 20 - 1
  • weitere Kräfte: Gerätewagen Logistik der Berufsfeuerwehr

Durch ein zunächst unbemerkten Wasserrohrbruch kam es in einem Wohnhaus zu einem erheblichen Wasserschaden. Eine Wasserleitung war in der Nacht auf den 13.05.2023 im Keller des Wohnhauses gebrochen. Das Wasser konnte zunächst unbemerkt austreten, ehe es am Morgen durch eine Hausbewohnerin bemerkt wurde. 

Zu diesem Zeitpunkt stand der ca. 200qm große Keller bereits 30cm hoch unter Wasser. Zu viel um das Wasser mit der hauseigenen Tauchpumpe aus dem Keller zu befördern. Der Hauseigentümer sperrte die Wasserzufuhr ab und versuchte zunächst selbst das Wasser abzupumpen. Da dies nicht gelang, rief er daraufhin die Feuerwehr zu Hilfe. Von der Kreisleitstelle in Gütersloh wurde der Gerätewagen Logistik der Berufsfeuerwehr entsandt und der Löschzug Spexard alarmiert. 

Als der Rüstwagen und wenig später darauf das Löschgruppenfahrzeug 20-1 des Löschzuges Spexard eintrafen, bestätigte sich die Lage. Nach einer Spannungsfreimessung im Arbeitsbereich des Kellers wurden von der Besatzung der beiden Fahrzeuge eine Tauchpumpe und eine spezielle Abwassertauchpumpe vorgenommen. Da der Kräfteansatz seitens des Löschzuges Spexard für den Einsatz ausreichend war, musste die Besatzung des Gerätewagens der Berufsfeuerwehr nicht mehr tätig werden.

Der Einsatz dauerte für die 9 Einsatzkräfte ca. 45 Minuten, ehe der Keller soweit trocken gelegt war, wie dies die Pumpentechnik ermöglicht. Da es sich um sauberes Trinkwasser handelte und eine Verunreinigung mit anderen Stoffen ausgeschlossen werden konnte, wurde das Wasser in einem nahegelegenen Entwässerungsgraben abgeführt. Restarbeiten mit Wasserschieber und Aufnehmer musste der Hauseigentümer noch in Eigenregie durchführen. 

Wasserschäden sind immer dann ein Fall für die Feuerwehr, wenn Menschenleben in Gefahr sind und/oder ein erheblicher Sachschaden droht. Die Wasserlache unter der Waschmaschine ist keine Indikation für einen Feuerwehreinsatz. Ebenso wenig die tropfende Wasserleitung. Wenn sich aber wie in diesem Fall gute 60m³ Wasser im Keller befinden hilf Ihnen die Feuerwehr.

Beachten Sie auch die Gefahren durch elektrische Anlagen bei einem Wasserschaden. Betreten Sie den Keller nicht, wenn Sie nicht ausschließen können, dass die Stromversorgung unterbrochen/abgeschaltet wurde. Bei knöcheltiefer Wasserhöhe reicht mit unter schon die 3fach Steckdosenleiste auf dem Fußboden hinter der Gefriertruhe, um einen elektrischen Schlag zu erleiden!