Die 182. Alarmierung für den Löschzug Spexard rief die Feuerwehr Gütersloh in den Lupinenweg. Über dem dortigen Industriegebiet stand weithin sichtbar eine schwarze Rauchsäule. Ein Radlader ist vermutlich durch einen technischen Defekt in Brand geraten.

Vom Löschzug Spexard rückten das Tanklöschfahrzeug 16/25 (TLF 16/25) sowie der Rüstwagen (RW2) aus, die Berufsfeuerwehr rückte mit dem Hilfeleistungslöschfahrzeug (HLF 16/12) an.

Bei Eintreffen der ersten Kräfte stand das Fahrzeug bereits in Vollbrand. Vom  Tanklöschfahrzeug aus wurde ein Schaumrohr vorgenommen. Im Anschluss wurde der Radlader mittels der Schnellangriffsvorrichtung vom selben Fahrzeug gekühlt. In der Nähe befindliche Gullydeckel wurden abgedichtet, um eine Umweltgefährdung durch das Schaummittel auszuschließen.  

Trotz des schnellen Eingreifens und dem zeitnahen Löscherfolg konnte der Totalverlust nicht verhindert werden. Im Anschluss an die Löscharbeiten musste die Fahrbahn gereinigt werden. Ausgelaufenes Hydrauliköl und das eingesetzte Schaummittel mussten von der Straße entfernt werden. Im Einsatzverlauf wurde ein Entsorgungsunternehmen hinzugezogen. Nach gut drei Stunden konnte der Einsatz beendet werden.

Am Vorabend wurden die gesamten digitalen Meldeempfänger des Löschzuges gegen neue ausgetauscht. Diese Alarmierung war somit ein "erster Test unter Realbedingungen". 

 

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