Schreckminuten am Spexarder Postweg. Am 14.05.2013 wurde der Feuerwehr Gütersloh gegen 23:14 Uhr ein Küchenbrand in einem Wohn- & Geschäftshaus am Spexarder Postweg gemeldet. Der Löschzug der Berufsfeuerwehr rückte aus und der Löschzug Spexard wurde über die „Meldeschleife“ „Brandeinsatz mittel“ alarmiert.

Bereits auf der Anfahrt rüsteten sich insgesamt drei Tupps mit Atemschutzgeräten aus. Bei der Lageerkundung vor Ort stellte sich jedoch schnell heraus, dass glücklicherweise nicht viel passiert war. Ein Schneidebrett aus Holz hatte sich auf einem Herd entzündet. Der Wohnungsinhaber hatte das Brett auf dem vermeintlich ausgeschalteten Herd abgestellt. Der so entstandene Schwelbrand hatte eine größere Rauchentwicklung verursacht.

Nachdem das Brett aus der Wohnung entfernt wurde, führten die eingesetzten Kräfte noch Belüftungsmaßnahmen durch. Nach gut einer halben Stunde konnte die Wohnung wieder an den Inhaber übergeben werden.

Die Feuerwehr rät in diesem Zusammenhang dringend davon ab, brennbare Stoffe auf dem Herd abzustellen. Ein versehentliches Einschalten des Herdes kann schnell zu einem Zimmerbrand führen. Am besten man gewöhnt sich an, den Herd als „Tabuzone“ anzusehen und generell nichts darauf ab zu stellen, auch wenn dieser ausgeschaltet ist.  

Für den Löschzug Spexard war es der vierte Einsatz innerhalb von 24 Stunden. Am Morgen waren die Mitglieder des Löschzuges bereits gegen 4 Uhr zu mehreren Containerbränden gerufen worden. Um 19 Uhr besetzte der Löschzug Spexard für ca. drei Stunden die Berufsfeuerwehrwache, da diese in einer Übung mit dem Löschzug Avenwedde eingebunden war. Zur „Bettzeit“ endete dann der Tag wie er begonnen hatte: Mit dem schrillen Piepen der Funkmeldeempfänger.

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