Das Jahr 2016 fängt für den Löschzug Spexard so an wie das Alte aufgehört hatte – Arbeitsintensiv. In den ersten 11 Tagen des Jahres war der Löschzug Spexard bereits 9 Mal gefordert.

Der Löschzug wurde 6 Mal zu Einsätzen alarmiert. In der Neujahrsnacht mussten die Mitglieder des Löschzuges Spexard gegen 1:22 Uhr zur Osningstraße in Spexard-West ausrücken. Hier war in unmittelbarer Nähe zu einer Industriehalle ein Papiercontainer in Brand geraten. Unter Atemschutz wurde der Brand mittels der Schnellangriffsvorrichtung des Tanklöschfahrzeuges 20/30 gelöscht. Um das Altpapier effektiv ablöschen zu können, musste der Container umgestürzt und entleert werden. Nach einer guten halben Stunde konnte der Einsatz beendet werden.

Am 6.01. wurde der Nachtruhe gegen 02:33 Uhr durch das schrille Piepen der Funkmeldeempfänger ein jähes Ende bereitet. Die automatische Brandmeldeanlage eines Dienstleistungsunternehmens hatte Alarm ausgelöst und so die Berufsfeuerwehr und den Löschzug Spexard auf den Plan gerufen. Glücklicherweise erwies sich dieser als Fehlalarm. Dennoch dauerte der Einsatz eine gute Stunde. Die Lage musste erkundet und der auslösende Rauchmelder in einer Zwischendecke gefunden werden.

Am 7.01. erfolgte dann eine Alarmierung zur „kleinen Hilfeleistung“. Gegen 12:42 musste der Löschzug eine gut 3 km lange Ölspur von der Spexarder Straße, über den Hüttenbrink, bis zur Bruder-Konrad-Straße abstreuen. Diese verteilte sich im überwiegenden Verlauf auf beide Fahrspuren. Zur Aufnahme und Entsorgung des Bindemittels waren im Anschluss an die Tätigkeiten der Feuerwehr zwei Kehrmaschinen des Bauhofs eingesetzt.

Am 08.01. wurde der Löschzug zu zwei Einsätzen gerufen. Gegen 14:52 Uhr wurde der Löschzug zur Unterstützung der Berufsfeuerwehr Bielefeld und des Rettungsdienstes alarmiert. Auf der BAB 2 kam es in Fahrtrichtung Hannover zu einem Verkehrsunfall unter Beteiligung zweier LKW. In Folge eines Verkehrsunfalls ohne Personenschaden im Bereich der Abfahrt Bielefeld-Süd kam es zu einem Rückstau. Dessen Ende im Bereich des Autobahnkreuzes Bielefeld (A2/A33) erkannte offenbar ein polnischer Fahrer eines Autotransporters zu spät. Ungebremst führ er auf den Auflieger eines am Stauende stehenden Sattelzuges aus Bad Gandersheim.  Der Fahrer des Autotransporters verstarb noch im Führerhaus. Die Kräfte aus Bielefeld agierten von der neben der Autobahn verlaufenden Fahrspur des Autobahnkreuzes aus. Um die Einsatzstelle gegen den rückwertigen Verkehr abzusichern rückten der Rüstwagen und das Tanklöschfahrzeug 24/50 auf die Autobahn aus.

Am frühen Abend erfolgte dann die 2. Alarmierung dieses Tages für den Löschzug Spexard. Gegen 17:57 Uhr meldete ein Anrufer einen Müllcontainerbrand im Bereich der Heidewaldschule. Dieser konnte Zeitnah durch die eingesetzten Kräfte gelöscht werden. Der Einsatz dauerte eine gute halbe Stunde.

Am Morgen des 11.01. führte dann ein Verkehrsunfall im einsetzenden Berufsverkehr zu einer Alarmierung des Löschzuges Spexard und des Rettungsdienstes der Feuerwehr Rheda-Wiedenbrück. Ein Kleinwagen aus dem Kreis Wesel geriet aus ungeklärter Ursache in die Seitenleitplanke und schleuderte von dort aus zurück auf die rechte Fahrspur, auf der das Fahrzeug quer zur Fahrbahn zum  stehen kam. Der Fahrer wurde hierbei unbestimmten Grades verletzt und vom Rettungsdienst einem  Krankenhaus zugeführt. Von den eingesetzten Feuerwehrkräften wurde die Unfallstelle abgesichert, auslaufende Betriebsstoffe abgestreut und die Fahrzeugbergung unterstützt. Der Einsatz konnte nach gut 1,5 Std. beendet werden.

Zu diesen 6 ungeplanten Alarmierungen kamen im genannten Zeitraum noch 3 Brandsicherheitswachen im Theater der Stadt Gütersloh hinzu. Für zwei Brandsicherheitswachen war der Löschzug Spexard zuständig. Eine Brandsicherheitswache wurde zusammen mit dem Löschzug Friedrichsdorf geleistet. Nach Maßgabe der Sonderbauverordnung NRW und örtlicher Bestimmungen ist bei jeder Veranstaltung auf der Bühne des Theaters Gütersloh die Anwesenheit von zwei Feuerwehrkräften als Brandsicherheitswache erforderlich. Die Brandsicherheitswachen im Theater der Stadt Gütersloh werden überwiegend durch die Freiwillige Feuerwehr durchgeführt. Im wöchentlichen Rhythmus sind die 5 ehrenamtlichen Löschzuge für die Durchführung der Wachen verantwortlich. Dadurch wird die Berufsfeuerwehr wesentlich entlastet. Können die Sicherheitswachen nicht durch das eigene Personal besetzt werden, so unterstützen sich die Löschzüge gegenseitig bei der Durchführung. Sollte trotz Absprachen ein Posten oder eine gesamte Wache nicht durch die Freiwillige Feuerwehr besetzt werden können, so wird diese durch Kräfte der jeweilig diensthabenden Wachschicht der Berufsfeuerwehr durchgeführt. In den vergangenen Jahren wurden vom Löschzug Spexard jeweils rund 50 Brandsicherheitswachen zusätzlich zu den „Akut-“ Einsätzen geleistet. 

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