Über vierzig Feuerwehrfrauen & -männer versehen derzeit ihren Dienst im Löschzug Spexard. Sie stehen ehrenamtlich an 365 Tagen im Jahr - 24 Stunden täglich, den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Gütersloh in Notsituationen zur Seite. Neben den eigenen Mitgliedern des Löschzuges rücken während der Tagbereitschaft auch Kameraden aus anderen Gütersloher Löschzügen sowie jeweils ein Kamerad der Freiw. Feuerwehr Bielefeld und der Freiw. Feuerwehr Verl, die im Einzugsbereich des Gerätehauses arbeiten, in Spexard mit aus.

Logo Löschzug Spexard.Über den eigenen Ortsteil Spexard hinaus umfasst der Löschbezirk (Zuständigkeitsbereich) auch Teile von Sundern und Kattenstroth. In diesem Einzugsbereich können über 10.000 Einwohner, ein Krankenhaus und zahlreiche Industrie- und Handwerksbetriebe auf die Schlagfertigkeit des Löschzugs vertrauen.

Rund 35 Autobahnkilometer der BAB2 mit Täglich 67.000 Fahrzeugbewegungen  werden ebenfalls vom Löschzug Spexard betreut. Vom Gerätehaus an der Verler Straße, in unmittelbarer Nähe zur Autobahnauffahrt, rückt der Zug zu Schadensereignissen in Fahrtrichtung Dortmund, zwischen den Anschlußstellen Gütersloh und Rheda-Wiedenbrück, und in Fahrtrichtung Hannover, zwischen der Raststätte Gütersloh und dem Autobahnkreuz Bielefeld, aus. 

Bei Schadenslagen innerhalb des Löschbezirks rückt der Löschzug parallel zur Berufsfeuerwehr aus. Am Einsatzort ergänzen sich die hauptberuflichen und ehrenamtlichen Kräfte der Feuerwehr Gütersloh, um den Bürgern der Stadt die bestmögliche Hilfe zu bieten. Auf Anforderung oder bei entsprechenden Alarmstichworten wird der Löschzug Spexard auch in den vier weiteren Löschbezirken der Stadt Gütersloh eingesetzt. Nachbarschaftliche Hilfeleistungen bei Großschadenslagen in den umliegenden Städten und Gemeinden gehören ebenfalls zum Einsatzaufkommen. Hierzu wird zumeist das Tanklöschfahrzeug TLF 24/50 mit einem 4800l fassenden Wassertank angefordert.

Des Weiteren unterstützt der Löschzug Spexard die Freiwillige Feuerwehr Verl bei zeitkritischen Einsätzen im Ortsteil Sürenheide und im Industriegebiet Verl-West. Hierfür wurde im Jahr 2011 ein öffentlich-rechtlicher Kooperationsvertrag zwischen den Städten Verl und Gütersloh geschlossen. Aufgrund der geographischen Lage der Gerätehäuser kann der Spexarder Zug den Verler Ortsteil sowie das Industriegebiet schneller erreichen als die örtliche Wehr. In Gruppenstärke (9 Mann) und mit einem Fahrzeug werden Erstmaßnahmen innerhalb der Hilfsfrist eingeleitet.