Nachdem der Löschzug Spexard ungewöhnlicherweise fast 30 Tage lang nicht alarmiert werden musste, häuften sich nun die Einsatze. Innerhalb 6 Tagen musste der Löschzug 7 Mal ausrücken.  

Am 28.12. verzeichnete der Löschzug Spexard seinen letzten Einsatz im Jahr 2016. Damals hatte ein Feuer auf einem Balkon im 5 OG eines Wohnkomplexes an der Weserstraße in der dazugehörigen Wohnung und den drei darüber liegenden Balkonen für einen erheblichen Schaden gesorgt. Danach blieben die Funkmeldeempfänger fast 30 Tage lang stumm. In dieser Zeit wurden lediglich 6 Brandsicherheitswachen im Theater Gütersloh von den Mitgliedern des Löschzuges durchgeführt.

Am 26.01.2017 führte die erste Alarmierung des neuen Jahres die Kräfte des Löschzuges dann erneut in die Weserstraße. Auf einer Baustelle kam es gegen 1:30 Uhr zu einem Brand an einer mobilen Toilette. Diese wurde durch die Besatzung des TLF 20/30 mittels der Schnellangriffsvorrichtung gelöscht. Trotz des schnellen Eingreifens wurde die Toilette komplett zerstört.

Nur wenige Stunden später wurde in diesem Bereich abermals ein Kleinbrand gemeldet. Ein Papiercontainer brannte in unmittelbarer Nähe zur vorigen Einsatzstelle. Gegen 07:42 Uhr waren Anwohner auf die Rauchentwicklung aufmerksam geworden und alarmierten die Feuerwehr. Bei Eintreffen der ersten Kräfte war das Feuer mangels Masse bereits selbstständig erloschen. Der Einsatz konnte aufgehoben werden.

Am 27.01.2017 musste der Löschzug dann auf die Bundesautobahn A2 in Fahrtrichtung Dortmund ausrücken.  Hier kam ein 69-jähriger Duisburger mit einem PKW Gespann von der Fahrbahn ab.

Der Duisburger ist in Spexard mit seinem Seat Alhambra auf die Autobahn aufgefahren. Auf einem Anhänger führte er einen Passat Kombi mit. Kurz hinter der Beschleunigungsspur verlor er dann die Gewalt über das Gespann und kam von der Fahrbahn ab. Der Seat kam entgegengesetzt der Fahrtrichtung  an einer Böschung zum stehen, der Anhänger kippte auf die Seite. Der Duisburger verletzte sich hierbei schwer, wurde aber glücklicherweise nicht in seinem Fahrzeug eingeklemmt.  Von der Kreisleitstelle wurden ein Notarzteinsatzfahrzeug und ein Rettungswagen zur Unfallstelle entsandt. Zur Unterstützung des Rettungsdienstes , insbesondere zur Absicherung der Unfallstelle wurde der Löschzug Spexard alarmiert. Für die Dauer der Rettungs- und Bergungsarbeiten wurde der rechte von insgesamt drei Richtungs-Fahrstreifen gesperrt. Dadurch kam es zu Verkehrsbehinderungen, ein längerer Stau blieb jedoch aus. Der Sachaschaden wurde von der Polizei auf 20.000 € geschätzt.

Am Sonntag (29.01.2017) musste der Löschzug gleich zwei Mal ausrücken. Am Vormittag lautete das Alarmstichwort: „verschlossene Tür“. Dem Rettungsdienst musste im Bereich „Spexard West“  Zugang zu einem Objekt verschafft werden.

Gegen 15:50 Uhr wurde der Kreisleitstelle ein Kleinbrand in der Bonhoefferstraße gemeldet. Hier hatte sich ein Lebensbaum entzündet. Während die ersten Kräfte noch auf der Anfahrt waren, meldete sich der geschädigte erneut bei der Kreisleitstelle, dass das Feuer bereits gelöscht wurde. Der Einsatz konnte somit abgebrochen werden. Das TLF 20/30 des Löschzuges Spexard kontrollierte vor Ort noch den Löscherfolg.  

Am 30.01.2016 lief um 15:46 Uhr die Brandmeldeanlage eines Betriebes "An der Autobahn" auf. Der Löschzug der Berufsfeuerwehr und der Löschzug Spexard rückten zur Einsatzstelle aus. Vor Ort konnte die Besatzung des TLF 20/30 eine Verrauchung in einer Teeküche feststellen. Offensichtlich erwirkte ein angebranntes Schnitzel die bestimmungsgemäße Auslösung der Brandmeldeanlage. Nach ca. einer halben Stunde konnte die Brandmeldeanlage wieder in Einschaltung gehen und der Einsatz beendet werden.

Am folgenden Morgen (31.01.2017) rief erneut eine Brandmeldeanlage den Löschzug Spexard auf den Plan. Die Alarmmeldung führte die Berufsfeuerwehr und den Löschzug Spexard in das Industriegebiet am Lupinenweg. Nach einer ausgiebigen Lageerkundung konnte ein Feuer ausgeschlossen werden. Der Grund der Alarmmeldung war jedoch nicht genau festzustellen. Vermutlich handelte es sich um einen technischen Defekt der Anlage. Auch dieser Einsatz konnte nach gut einer halben Stunde beendet werden.

 

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